Blick in die Vergangenheit

in der Oberstraße 34 (heute Franz-Josef Weber) stand bis ca. 1965 ein Bauernhof. Hier hatte die Familie Michael Lichtschläger ihren Hof.

Kennt jemand den Hof, oder Geschichten zur Familie Michael Lichtschläger? Das heutige Haus ist in der Reihung der „historischen“ Gebäude der Oberstraße irgendwie fehl am Platz, jedoch ist es mittlerweile nicht mehr wegzudenken.

Ich denke die Wasserturmstraße, im Volksmund damals Krabbelsgasse genannt, war damals noch schmäler.Bleibt gesund!

Herzliche Grüße Carsten Vieth

Wäscherei Prautzsch

Wie Maria bereits in ihrem Beitrag vom 27. Mai über die Familie Zens im Oberdorf schrieb, hatte Wilhelm Zens am Dorfplatz (Schillerplatz) die Gastwirtschaft. Dahinter befand sich ab 1957 die Wäscherei Prautzsch.

Als Kind wurde ich immer hingeschickt, um unsere Damast Tischdecke abzuholen. Auch meine Oma hat ihre Arbeitskittel dort waschen lassen. In der Wäscherei war es warm und die Luft war von den Gerätschaften feucht, es war jedoch nicht unangenehm. Ich konnte gerade über den Tresen schauen. Die Tischdecke wurde in rosa-weißem Papier verpackt und war noch warm vom Bügeln.

In der Wäscherei arbeiteten viele Frauen aus dem Dorf. Man wurde direkt erkannt.

Irgendwann vor einigen Jahren wurde die Wäscherei geschlossen. Ein Teil der Maschinen steht noch heute in den Räumlichkeiten der Wäscherei.

Habt ihr Erinnerungen an diesen Laden, dann schreibt sie in die Kommentare!

Bleibt gesund!

Herzliche Grüße

Maibräuche

Der Mai ist nun zu Ende und etwas verspätet -durch die Schützenfest und Schreinerei Geschichten- möchte ich euch alte Bilder von früheren Maibäumen und ihren Standorten zeigen Vorgestern wäre eigentlich der Maibaum wieder abgebaut worden. In diesem Jahr ist alles etwas anders, es bleibt zu hoffen dass im nächsten Jahr die Tradition wie immer fortgesetzt werden kann.

Liebe Grüße und einen schönen Tag , Maria

Heinz-Willi Vieth

Den Abschluss der Vieth-Reihe bildet heute ein Bericht über Heinz-Willi Vieth. Sehr viele von euch kennen ihn ( eventuell unter „der Össer“ oder „Viethemann“ ) und wissen sicher einige Geschichten über ihn zu berichten. All das kann nicht in einem Beitrag geschrieben werden, aber ich hoffe auf Kommentare von euch die ihn gekannt und gemocht haben. Ich konzentriere mich heute vor allem auf seine Verbundenheit zum Dorf:

Heinz-Willi Vieth wurde am 18.02.1959 in Zülpich als zweites von 4 Kindern der Eheleute Maria und Wilhelm Vieth geboren. Er wuchs in einem konservativen Elternhaus auf.

Bei einem Auftritt in Erftstadt-Borr mit der Roten Rose, einem Fanfarenkorps aus Köttigen das er begleitete, traf er seine spätere Frau Marlene. Sie bekamen 2 Söhne.

Heinz-Willi machte die Lehre bei der Schreinerei Willibert Breuer in Merzenich, im Anschluss den Meisterbrief und begann dann im elterlichen Betrieb zu arbeiten. Wie gestern bereits beschrieben war er Fachmann für denkmalgeschützte Gebäude und konnte damit vieles was nicht mehr jeder Schreiner kann. Einmal wurde er in Borr sogar Karnevalsprinz.

Karnevalsprinz wurde er dann später auch in einer Scherzaktion der Feuerwehr Wissersheim, bei der er Mitglied war. In einer geheimen Aktion plante man, die örtliche Karnevalssitzung kurz vor Mitternacht zu stürmen. Im Saal wusste niemand etwas von diesem Vorhaben. Auf einmal spielte das Fanfarenkorps auf zum Einmarsch eines Wissersheimer Dreigestirns, das nur diesen Abend amtieren sollte. Literat Wilfried Strack präsentierte Prinz Heinz-Willi Vieth, Jungfrau Franziska (Franz-Willi Weber) und Bauer Josef Rheinbach. Heinz-Willi war dem Karneval zugetan. Er initiiierte die Wilden Keiler, die bis 2018 Karnevalswagen für den Wissersheimer Zug bauten. Das Bild des schwarz-weißen Keilers gehörte über Jahrzehnte zum Wissersheimer Karnevalszug dazu. Es war in Anlehnung an Heinz-Willi’s weiterem Hobby, der Jagd.

Bei Weiler in der Ebene betrieb er zusammen mit Adi Moll die Jagd.Regelmäßig gings zum Ansitzen zu Maria Holz und anschließend zum Truck Stop nach Weiler.

Der wichtigste Verein war für ihn jedoch die Schützenbruderschaft. Neben der Sankt Sebastianus Schützenbruderschaft in Wissersheim war er Mitglied bei Kunibertus Gymnich. Dass heute die neue Festhalle neben dem Sportplatz steht, ist hauptsächlich Heinz-Willi Vieth zu verdanken. Er war ein guter Netzwerker und zog viele Menschen zur Arbeit heran.Ein gelungenes Gemeinschaftsprojekt! Neben den Schützen engagierte er sich auch bei der Kirche. Viele Jahre war er Mitglied des Kirchenvorstandes. Somit war er als stellvertretender Vorsitzender der Vertreter des Pfarrers bei der weltlichen Geschäftsführung der Pfarrei. Ungefähr 20 Jahre war Heinz-Willi auch Brudermeister der St. Salvator Bruderschaft Wissersheim. Jedes Jahr ging er am zweiten Samstag nach Fronleichnam mit den Pilgern zu Fuß nach Nievenheim. Dort wurde im Duvves der Gastwirtschaft Mehl übernachtet.

Im April 2005 bekam er die Diagnose Lungekrebs. Es galt als unheilbar. Trotzdem wollte er es auf dem Schützenfest am 16. Mai 2005, hier bereits schwer von der Chemo gezeichnet, noch einmal wissen und nahm den Wettkampf um die Königswürde auf. Am 17.10.2005 verstarb Heinz-Willi im Alter von 46 Jahren.

Allen einen schönen Pfingsmontag! Herzliche Grüße, Maria

Der Brand der Schreinerei

Am 13.02.1999 ging wie immer an Karnevalsamstag der Karnevalszug in Wissersheim.Kurz nachdem der Zug beendet war kam der Alarm. Schnell waren alle Feuerwehren der Gemeinde zur Stelle. Auch die Bevölkerung war vor Ort und Leute in Zivil halfen anfangs mit. Wir standen alle auf der Nachbarwiese und sahen fassungslos zu wie die Schreinerei bis aufs Holzlager komplett ausbrannte. Dank der Wissersheimer Wehr unter Führung von Franz-Willi Weber blieben angrenzende Gebäude wie durch ein Wunder unversehrt. An diesem Tag war auch der erste Einsatz von Florian Weber, dem heutigen Löschgruppenführer, der noch als Jugendfeuerwehrmann das Strahlrohr führte, was heute undenkbar ist.

Ein Jahr nach dem Brand kam der Neuanfang. Die Schreinerei war neu aufgebaut.Im Rahmen eines großen Festes wurde sie eingeweiht. Sie sollte nicht mehr lange bestehen. Wie wir gestern hörten starb im April 2005 der Seniorchef. Eine Woche später erhielt Heinz-Willi Vieth die Diagnose Lungenkrebs, und verstarb im Oktober.

Liebe Wissersheimer, ich wünsche euch auch ohne Schützenfest ein frohes Pfingsfest, in der Hoffnung dass nächstes Jahr alles wieder so ist wie immer!

Liebe Grüße, Maria!

Die Schreinerei Vieth

Die Beiträge auf dieser Seite wurden bereits auf Facebook veröffentlicht. Wir haben uns dazu entschieden, die Beiträge auch auf dieser Seite zugänglich zumachen. Die Beiträge am heutigen Tag und in den Folgetagen wurden zu Pfingsten veröffentlicht. Daher erfolgt am Anfang des Artikels eine Referenz zum christlichen Hochfest Pfingsten.

Zu Pfingsten wird es eine Reihe von Berichten über die Familie Vieth geben. Pfingsten in Wissersheim hängt unweigerlich mit Schützenfest zusammen, und Schützenfest ohne Familie Vieth kann man sich hier nicht vorstellen.

Die Familie Heinrich Vieth (erster Vieth in Wissersheim ) stammt von Wilhelm Vieth aus Gymnich ab. Er und seine Frau hatten hatten 12 Kinder. 8 Töchter und 4 Söhne. Die Söhne wurden alle Stellmacher. Ein Stellmacher hat Wagenteile, z.B. Holzräder hergestellt. Mit der Industrialisierung wurde der Beruf des Stellmachers immer seltener.

Die ursprüngliche Stellmacherei Vieth war auf der Oberstrasse genau gegenüber der späteren Werkstatt. Dort startete Heinrich Vieth um die Jahrhundertwende. Nach ihm führte sein Sohn Stefan die Stellmacherei Vieth fort und baute gegenüber eine neue Werkstatt. Stefan Vieth war nebenher Schutzpolizist in der Zeit des Krieges. Er wurde im ersten Weltkrieg verwundet.

Wilhelm Vieth, den wir hier als Willi kennen, der Sohn von Stefan Vieth, war noch bis 1999 im Unternehmen, so lange hieß es „Schreinerei Vieth und Sohn.“

Am 13.02.1999 brannte die Schreinerei ab. Dazu morgen mehr. Ein Jahr später wurde sie wieder neu aufgebaut. Am 2.4.2005 verstarb Willi Vieth und einige Monate darauf auch sein Sohn Heinz-Willi Vieth.Seine beiden Söhne Alexander und Carsten waren noch zu jung und nicht als Schreiner ausgebildet. Also führte Marlene Vieth die Geschäfte der Schreinerei fort und verpachtete sie im Jahr 2006. 2008 meldete der Pächter jedoch überraschend Insolvenz an. Dies war das endgültige Ende der Schreinerei Vieth. Heute wird die die Werkstatt als Garage genutzt.

Maria Käufer

Ein verborgenes Dokument

Am 16.April habe ich euch erzählt dass die Wissersheimer Kirche im Dezember 1982 einen neuen Helm bekommen hat.
Nachdem die Kirche von außen nach Bombenangriffen wieder instand gesetzt wurde, wurde im Frühjahr 1985 das Innere renoviert.
Kirchenbänke und Altar wurden rausgeschafft, der Steinboden entfernt und ein hohes Gerüst ist aufgestellt worden um auch die Decke zu restaurieren.

Küsterin Gertrud Neumann schaute täglich viele Male vorbei um die Fortschritte zu beobachten. Und dabei stieß sie auf einen grauen, behauenen Stein aus Tuff- der Grundstein der Kirche!
Dieser Stein wurde im Zuge der Renovierung gelockert und zum Vorschein kam ein Glasröhrchen in dem ein bräunliches Pergament 📜 eingewickelt war. Und eine Morgenausgabe der Kölnischen Volkszeitung.

Es handelte sich um die Aufzeichnung der Entstehungsgeschichte der Kirche, in der
Erklärt steht dass:

„ im 17.Jahre des Pontifikats Leo XIII, im 6. Jahre der Regierung des deutschen Kaisers und Königs von Preussen, im 9. Jahr des Erzbischofs von Köln Dr. Phillipus Kremmentz im Jahre 1894 der Grundstein der Wissersheimer Kirche im Beisein von Kirchenvorstand, Gemeindevorstand um Pfarrgenossen gelegt wurde.“

Der gesamte Kirchenbau kostete damals 45000 Mark. Ortsvorsteher von Ludendorf und Besitzer des Frohnhofes J.P. Esser stiftete damals „In der Absicht die Ehre Gottes und das Heil der Seelen zu fördern“ 300 Mark
Die Baukosten wurden von Ersparnissen der Kirchenkasse sowie einer Anleihe von 24.000 Mark finanziert.

Damals standen 2 Baupläne zur Wahl, die günstigere Variante von 35000Mark wurde vom Kölner Domkapitel abgelehnt und so kam es zu diesem teureren Prachtbau.

Auch bei den Renovierungsarbeiten 1985 zeigte man sich großzügig: die Kunstkommission der Aachener Diözese stellte 250000DM bereit, die Bevölkerung schaffte es durch Spenden ebenfalls 98000DM beizusteuern.

Einen wunderschönen Tag

Maria

Brand am Kallenberg

Am Donnerstag den 24. Januar 1984 brannte es im Hause Zens auf dem Kallenberg Nr 2.
Dabei ist Frau Elisabeth Zens in den Flammen umgekommen.
Außerdem kam es zu einem Sachschaden von 80.000 DM
Tragischerweise konnte das Wissersheimer Feuerwehrauto nicht ausrücken da es in dieser Zeit repariert wurde.
Die Wissersheimer rückten zu Fuß aus,
die Rather Feuerwehr erreichte das brennende Haus 5 min nach Eingang des Notrufes.
Auch aus Pingsheim, Binsfeld und Nörvenich rückten Einsatzfahrzeuge an.

Frau Zens war körperlich stark eingeschränkt, sie konnte sich nicht mehr selber versorgen. Ihre Haushaltshilfe bemerkte das Feuer gegen 9 Uhr und alarmierte die Feuerwehr.
Die Rettung der Alten Frau misslang .
Trotz Atemschutz konnten die Helfer nicht eindringend da ihnen bereits an der Türe Flammen entgegen schlugen.

Erst nach den Löscharbeiten konnten sie zu der alten Frau vordringen. Es wurde ihre Leiche geborgen und zur Aachener Gerichtsmedizin gebracht.

Die Ursache wurde nicht exakt ermittelt.
Die Vermutung war, dass sich Plastiktüten an der Kühlschrank Rückseite entzündet haben und ein Schwelbrand entstanden ist.

Liebe Grüße
Maria

A Jeiß , Oberstrasse 23

Liebe Wissersheimer

Es wird ab jetzt in unregelmässigen Abständen eine Reihe von Beiträgen geben die mit kinderreichen Haushalten zu tun haben bzw. mit Haushalten in denen viele Menschen gelebt haben.

Das hat den Zweck dass man
sieht wie viele Menschen oft auf engstem Raum gelebt haben, und es wird erläutert wer überhaupt mit wem verwandt ist. Teilweise recht kompliziert und man merkt schnell- einige Namen tauchen wieder auf !
Also viel Spaß :

Ich fange dabei an mit der Familie Zens aus der Oberstrasse Nr. 23
Hier hat der Landwirt Josef Zens mit seiner Frau Sophia Zens geb.Schneppenheim gelebt und viele Kinder bekommen ( Reihenfolge willkürlich) das waren:

– Maria Vieth geb Zens, Mutter von Willi Vieth , Anneliese und Josef aus. Rath, die heute noch leben

⁃Gertrud Kleefisch geb Zens, später Völlerstrasse 3 Kinder: Josef , Willi ( Vater von Viktor Kleefisch in seinen 60 er Jahren überfahren worden ) und Christian Kleefisch ( nach Dorweiler verh. , 2 Töchter)

– Cordula Hambach geb. Zens Kinder: Hans ( Stefan und Christina ) Andreas ( Christoph und Anke ) Friedel

– Lisa Godesberg geb Zens 1896-1969, Mutter von Josef ( gefallen 2. WK , Matthias („ Botze Mätthes“, Vater von Annette, 2 Enkel 4 Urenkel) und Anna ( Mutter von Franz Käufer und Liselotte Siebertz, derzeit 6 Enkel 9 Urenkel )

-Anna Esser geb. Zens, Frau von Stefan Esser, ist immer im Elternhaus wohnen geblieben

-Barbara Zens, als junges Mädchen gestorben

-Sibilla Zens kinderlos immer im Elternhaus wohnen geblieben

-Peter Zens mit Frau Clara. Sie war die letzte lebende aus der Familie im Haus, kinderlos

-Katharina Esser geb Zens ebenfalls einen Bruder ( Leonard) aus der Esser Familie ( vom Platz) geheiratet ( siehe Hochzeitsfoto)

-Wilhelm Zens, hatte die Wirtschaft auf dem Platz, 3 Töchter: Margret (Wäscherei, ihr Sohn ist Willi Prautzsch Sophie Schauf ( hat im alten Pastorat gelebt, 1 Sohn 1 Tochter) und Anni Klein ( nach Nörvenich gezogen Polizisten geheiratet). Er wurde auch „der Lötsch“ genannt

-Matthias Zens nach Köln gezogen

-Therese Könen geb Zens. 1Tochter Gisela ( heute auf dem Platz mit Hans Esser verh.) Mutter von Resi, Oma von Dana, 1 Sohn Christian Köhnen Rath , vor kurzen verstorben, 1 Tochter

-Christian Zens, ein Halbbruder nach Köln verzogen

– Franz Zens einer der Halbbrüder

Außerdem gab es noch mindestens ein Kind das als Säugling gestorben ist ( ebenfalls eine Maria )

Einige fehlen noch
Insgesamt waren es 18 Geschwister
4 aus erster Ehe von ihm. Seine erste Frau ist verstorben .
Mit der 2. Frau hatte er 14 Kinder

Das Haus Zens hieß in meiner Kindheit a Jeiße
Ich glaube das kommt daher dass es dort viele Ziegen gab und einer der Jungs auf einerZiege durch Dorf geritten ist.

Es lebte in meiner Kindheit noch Jeiß Clara da, mit drei Schwägerinnnen, eine mit Mann.

Ich erinnere mich noch an die dunkle Küche
Oben gab es drei kleine Schlafzimmer.

Das Haus vererbte Clara an ihren Neffen aus Echtz, woher sie gebürtig stammte.

Es wurde 2005 an Familie Lamm verkauft

Danke Gerd für den tollen Einblick und die schönen Fotos. Ihr habt es toll umgebaut!
Im Moment leben 9 Personen in 6 Wohnungen dort.
Von 2015- 2017 gab es sogar einen Kiosk auf dem Hof.

Liebe Grüße 👋🏾

Maria

Mahnmal

Man fährt ja hundertmal daran vorbei, aber weiß man auch was das Kreuz mit dem Altar bedeutet, das vor dem Wohnpark in der Kurve steht?

Während des 2. Weltkriegs war der Soldat Heinrich Breuer in russische Kriegsgefangenschaft geraten.

Er und 2 Kameraden nahmen sich vor, im Falle der glücklichen Heimkehr nach Wissersheim ein Mahnmal zu errichten.

Anfang 1951, nach Entlassung aus einem russischen Arbeitslager in der Nähe von Moskau, erfüllte er sein Gelübde und stelle ein Kreuz mit der Aufschrift „ Zeuge schwerer Zeit“ auf.
Das musste leider im Zuge der Flurbereinigung entfernt werden.
Heinrich Breuer, wohnhaft in Lechenich, stellte das Kreuz gemeinsam mit dem Altar im Sommer 1985 erneut am Ortsrand von Wissersheim auf.
An dieser Zeremonie nahmen sowohl Wissersheimer als auch Lechenicher teil.
Das Kreuz soll einerseits eine Erinnerung an die Schrecken des Krieges darstellen, andererseits auch eine Mahnung sein, den Frieden als hohes Gut zu bewahren.

Kluger Mann !

Liebe Grüße , Maria