100 Jahre Ballspielverein – Die Serie – Teil 2

Unter dieser Überschrift möchte ich jeweils Mittwochs einen Einblick in die Geschichte des BSV Wissersheim 1919/48 e.V. geben bis dann am 05. – 07. Juli 2019 das Jubiläum gefeiert wird.

Anfang der 50er Jahre hatte der Verein mit Problemen zu kämpfen. Da kein eigener Sportplatz vorhanden war, wurde auf verschiedenen Grundstücken gespielt. Teilweise wurde der Spielbetrieb eingestellt.
Dies änderte sich im Jahr 1967. Nach 15-jähriger Planung war es soweit. Mithilfe einiger Vereinsmitglieder, Landwirten, der Regierung in Aachen, der Bundeswehr, Rheinbraun und RWE konnte die Gemeinde Wissersheim einen neuen Sportplatz mit 100-m-Bahn und leichtathletischen Anlagen ihrer Bestimmung übergeben.

v.l.n.r.: 1. Vorsitzender Hermann Friesdorf, Bürgermeister Johann Kindgen, stellv. Landrat Helmut Fröh

Neben dem stellvertretenden Landrat Helmut Fröh, waren viele Weitere Vertreter vor Ort. Aus Wissersheim halfen alle Vereine und der Hauptlehrer der Wissersheimer Volksschule. Für besonderes Aufsehen sorgte der Balleinwurf zum Eröffnungsspiel. Dies übernahm freilich, die Bundeswehr. Stilecht warf man den Ball vom über dem Sportplatz schwebenden Hubschrauber ab; heute undenkbar. Das Eröffnungsspiel der 1. Mannschaft bestritten diese gemeinsam mit Kräften aus Nörvenich gegen die Amateure von Viktoria 04 Köln.

Ein kleiner Schwenk am Rande, als der Sportplatz von der Bundeswehr planiert wurde und anliegend Gebäude auf der Friedensstraße errichtet wurden, wurden die Raupen gegen Naturalien auch zu Errichtung von Grundstückseinebnungen gebraucht. Um welche Art Naturalien wird es sich wohl gehandelt haben?