Die Goldgrube am Sportplatz

Was ich von ihr weiß, weiß ich nur aus Erzählungen bei vielen Veranstaltungen des Ballspielverein Wissersheim – die Holzhütte auf dem Sportplatz.

Im Jahr 1967 bekam Wissersheim endlich einen Sportplatz und so konnte auch der BSV Wissersheim nach fast 50-jähriger Vereinsgeschichte sesshaft werden. Bis der Verein nach beharrlicher politischer Arbeit von Ortsvorsteher Johann Kindgen auch ein Sportjugendheim (heute der Teil mit den Umkleiden) bekam, dauerte es noch einmal weitere 10 Jahre.

In der Zwischenzeit fand allerdings reger Sportbetrieb statt. Während den Spielen brauchte es Bewirtung und zur nächsten Kneipe, das war damals die Alte Post, waren es ein paar 100 Meter. Schnell kam man auf die Idee ein Provisorium zu errichten und so entstand die Holzbude.

Älteren Mitgliedern nach muss dieser Holzverschlag eine wahre Goldgrube gewesen sein und ja, in den 60ern bis 90ern war der BSV sehr gut ausgestattet. So kam der BSV an eine Flutlichtanlage, den Erweiterungsbau des Sportlerheims und den zweiten Fußballplatz. Die Holzhütte verschwand, wann ist mir nicht bekannt.

Ich habe mich immer gefragt, wie sie aussah und nun habe ich ein paar Bilder von ihr bekommen. Die Bilder zeigen den Bau des Sportjugendheims 1975.